EU denkt über Kampfzentrale gegen Cyberkriminelle nach

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Damit es den schweren Online-Jungs endlich an den Kragen geht, ist eine internationale Einrichtung geplant, die etliche Befugnisse erhalten soll. Unter anderem jene, mal schnell Domains einzuziehen und IP-Adressen zu sperren.

Der Ministerrat in Brüssel stellt sich eine EU-Organisation vor, die man zum Beispiel Europol zuordnen könnte. Deren Spezialbeamte sollen sich ausschließlich mit der grenzüberschreitenden Cyberkriminalität befassen. Die Straftaten, in denen ermittelt werden dürfte, könnten Betrug, Belästigung durch SPAM, Missbrauch fremder Hardware und Infrastruktur, Malware-Verbreitung, Identitätsdiebstahl, Server-Attacken, Raub und Online-Erpressung umfassen. Womöglich kommt noch das Thema Kinderpornografie hinzu.
Mit den Zielen, der Finanzierung und der Struktur eines Anti-Cybercrime-Zentrums müssen sich nun die EU-Kommissare befassen. Findet die Idee Zustimmung in der Kommission, wird das ganze Paket als Vorlage ins Parlament eingebracht. (Quelle: TheInquirer.de)