IDC: Das war schon die Spitze des Netbook-Marktes

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Die Party ist vorbei, die großen Wachstumsschübe der billigen Kleinstlaptops seien Geschichte, der Gipfel der Möglichkeiten erreicht. Dies glauben zumindest US-Marktforscher.

Detaillierte Zahlen will IDC erst Ende der Woche veröffentlichen, aber der Trend wurde schon heute ruchbar und deckt sich mit den jüngsten Andeutungen aus dem Hause Intel: Die Spitze sei erreicht worden, der Anteil von Atom-Prozessoren an den Mobil-CPUs gehe langsam wieder zurück, berichtet das Wall Street Journal. Eine plötzliche Trendwende, die vor allem die wesentlichen Netbook-Anbieter wie Hewlett-Packard, Dell, Asus, Acer und Toshiba treffen dürfte.

»Wir sehen im Augenblick kein weiteres Wachstum für Netbooks. Mit der wirtschaftlichen Erholung schauen sich die Konsumenten eher wieder nach leistungsfähigeren Mobilrechnern um. Außerdem sind die Notebooks erschwinglicher geworden und bieten jetzt mehr fürs Geld«, begründet Shane Rau das Ende der Netbook-Euphorie.

Außerdem gebe es jetzt mit den Tablets, Pads und eBooks neue Konkurrenten. »Wir haben ja schon vorhergesagt, dass sich der Atomanteil bei den Mobilchips bei 20 Prozent einpendeln wird. Genau das ist jetzt passiert«, bestätigte Intel-CEO Paul Otellini. (Ralf Müller)