Das Internet wird schneller – vor allem in Asien

BreitbandNetzwerke

Akamai misst regelmäßig die Verbindungsgeschwindigkeit von weltweiten Internetanschlüssen. Südkorea, Hong Kong und Japan haben bei Breitband-Internet die Nase vorn.

Als einzige Regionen mit durchschnittlichen Übertragungsraten von mehr als 7,5 MBit/s liegen Japan, Südkorea und Hong Kong vorn. So wundert es auch kaum, dass 62 der 100 Top-Städte mit den schnellsten Internetzugängen in Asien liegen, 48 davon in Japan. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Akamai zum Zustand des Internets im vierten Quartal 2009.

Weltweit stieg die Zahl der Länder, die überwiegend mit Breitband-Zugängen versorgt sind. Im vierten Quartal 2009 wurden nur noch 96 Länder gezählt, in denen die durchschnittliche Übertragungsrate unter 1 GBit/s liegt. Im Quartal zuvor waren es noch 103 Länder.

Im mobilen Internet beobachtet Akamai weiterhin eine große Spanne an Übertragungsgeschwindigkeiten. Im Durchschnitt kommen nur 40 der 109 im Report untersuchten Mobilfunkanbieter auf eine Übertragungsrate von mehr als 1 MBit/s. Elf Anbieter erreichen eine Geschwindigkeit über 2 MBit/s. Allerdings kann die Geschwindigkeit im Mobilfunk durch zahlreiche Faktoren und abhängig vom Standort des Anwenders stark variieren.

Akamai erhebt die Internet-Trends auf Basis der Abrufe von Inhalten über das Akamai-Netzwerk. Der Spezialist für Performance-Optimierung im Web  zählt auch einen Anstieg der IP-Adressen weltweit um 4,7 Prozent. Interessant dabei ist, dass beinahe 40 Prozent aller IP-Adressen aus den USA und China stammen. (Jacqueline Pohl)

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