Frequenzauktion: Schon 1,5 Milliarden Euro geboten

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Die Auktion neuer Mobilfunkfrequenzen für mobiles Breitband-Internet verläuft sehr erfolgreich. Die vier Netzbetreiber haben inzwischen Gebote über 1,47 Milliarden Euro abgegeben.

Seit 12. April läuft die Versteigerung neuer Mobilfunkfrequenzen für Deutschland. In diesen zwei Wochen haben die Netzbetreiber in 76 Runden fast 1,47 Milliarden Euro geboten. Besonders gefragt sind die Frequenzen im 800-MHz-Bereich. Die Auktion endet, wenn keine neuen Gebote mehr abgegeben werden.

Für die Auktion sind vier Anbieter zugelassen: T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus. Die Bundesnetzagentur versteigert die frei gewordenen Frequenzen, die früher für terrestrisches Fernsehen genutzt wurden. Auf diesen Frequenzen, die sich im Bereich von 800 MHz, 1,8 GHz, 2 GHz und 2,6 GHz befinden, sollen künftig Breitband-Internetdienste auf Handys und Smartphones gelangen.

Die Netzbetreiber müssen allerdings auch die Auflagen der Bundesnetzagentur erfüllen und gezielt die weißen Flecken ohne Breitband-Internet in Deutschland mit mobilen Internetservices erschließen. Bis Ende 2010 will die Bundesregierung alle deutschen Haushalte mit Breitband mit mindestens 1 MBit/s versorgen. (Jacqueline Pohl)