Oracle macht ODF-Plugin für Office kostenpflichtig

Office-AnwendungenSoftware

Oracle verlangt 90 Dollar für das Plugin, das alte Office-Versionen fit für den Umgang mit ODF-Dateien macht – bei Sun war es noch kostenlos zu haben. Gut, dass es Alternativen gibt.

Zwar kommt Microsoft Office 2007 seit dem Service Pack 2 mit ODF-Dateien zurecht, doch alte Versionen brauchen ein Plugin für das Dateiformat, das unter anderem in OpenOffice.org zum Einsatz kommt. Sun bot dafür bislang ein kostenloses Plugin an, doch mit der Übernahme durch Oracle ist es damit vorbei. Der Datenbankriese verlangt nun 90 Dollar pro Nutzer für das Plugin – ein ambitionierter Preis, wenn man bedenkt, das es Office Home & Student 2007 mittlerweile für knapp 85 Euro gibt. Und selbst wer nicht auf ein neueres Office umsteigen will, findet mittlerweile kostenlose ODF-Plugins für Microsofts Software-Paket, die anders als das Sun-Plugin sogar Open Source sind. (Daniel Dubsky)