Noch so ein Commodore-Comeback: Amiga-Zombies im Anmarsch

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Der Amiga lebt. Wieder mal. Diesmal kündigte eine britische Firma namens A-EON an, den Homecomputer aus seinem Grab zu zerren und ihn erneut zu revitalisieren.

Nach der jüngsten C64-Comeback-Androhung von neulich war es fast unvermeidlich, dass sich jemand auch gleich am Amiga vergreift. Letztlich wird es wohl wieder eine Art PC sein, auf den man ein Commodore-Logo klebt. Solche Versuche sind Legende. Immerhin nennt man das Modell in Anlehnung an die alten Typenbezeichnungen diesmal X100 und pflanzt ihm einen RISC-Chip (PPC 1,8 GHz) als Rechenherz ein.

2 GByte RAM – 250 mal so viel Speicher wie ehedem – und eine ATI-Grafikkarte (Radeon R700) beamen den Rechner ins frühe 21. Jahrhundert. Als Schnittstellen seien SATA 2, gleich zehn USB-Ports, Gigabit-Ethernet und etwas namens Xorro in Planung.

Der AmigaOne X100 wurde noch nirgendwo vorgezeigt. Er soll von A-EON im Juni auf dem Vintage Computing Festival im Bletchley Park gezeigt werden. Genau dort stand zwar einer der ersten Computer der Menschheit, um damals den Enigma-Code zu knacken, doch es war definitiv kein Commodore. (Quelle: TheInquirer.de)

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