Silverlight 4 setzt auf breite Hardware- und Software-Unterstützung

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Microsofts Flash-Alternative kann jetzt auf Webcams, Mikrofone und mehrere Monitore zugreifen und läuft auch mit Google Chrome rund.

Microsoft hat seine RIA-Plattform Silverlight überarbeitet. Mit Silverlight 4 erhöht der Hersteller den Druck auf Adobe. Die Multimedia-Plattform integriert eine Reihe von neuen Funktionen, die die Verbreitung von Silverlight vorantreiben sollen. Bislang ist Silverlight laut Microsoft auf fast der Hälfte (45 Prozent) aller PCs und mobilen Endgeräte im Einsatz.

Silverlight 4 bietet eine bessere Browser-Unterstützung, die insbesondere bei Google Chrome deutlich zugelegt hat. Die Software läuft auch auf Microsofts neuem Smartphone-Betriebssystem Windows Phone 7. Die Anwendungen können jetzt auf mehreren Monitoren ausgegeben werden und auf weitere Hardware-Komponenten wie Webcams und Mikrofone zugreifen. Zu den neuen Funktionen zählen auch Multicast-Streaming und DRM-Funktionen mit Offline-Modus.

Die Entwicklungsumgebung Visual Studio 2010 wird Benutzeroberflächen auf Basis von Silverlight 4 erzeugen. Dazu kommen die WCF RIA Services, mit denen Entwickler mehrschichtige Anwendungen bauen können. (Jacqueline Pohl)

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