In Sichtweite: 3D ohne Brille

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Dreidimensionales Fernsehen ist der von den Herstellern gehypte angebliche Megatrend. Wenn nur die blöden Brillen nicht wären, die dem Durchbruch doch deutlich im Weg stehen.

Natürlich wird in den Entwicklerlabors schon seit längerem an 3D-Techniken gearbeitet, die auch ohne Brille funktionieren sollen. Bisheriger Nachteil: Das klappt nur bei genau definiertem Betrachtungswinkel, etwa vor einem Notebook in stets gleichbleibender Kopf- bzw. Sitzhaltung, nicht aber vor der großen Glotze.

Hitachi hat nun – nach Nintendo – ein System für mobile Geräte vorgestellt, welches auf einem 3,1-Zoll-Display 3D in einem relativ breiten Betrachtungswinkel erlauben soll. Helligkeit und Auflösung ( 854 x 480) sind allerdings ersten Betrachtern zufolge nicht so berauschend. Erreicht wird der 3D-Effekt offensichtlich durch spezielle Linsen vor dem Display-Panel. Dieser Trick ersetzt die sonst obligatorische Polarisationsbrille.

Ob größere Bildschirme jemals diese Technik bieten werden, steht aber noch in den Sternen. So schrumpft also der »Weiße Hai« in 3D auf den postkartengroßen Mini-Displays erst mal zum putzigen Goldfisch, bevor er irgendwann vielleicht auch für Nichtbebrillte lebensecht durchs Wohnzimmer schwimmen kann. Mehr dazu hier