Apple sucht schon wieder Touchscreen-Hersteller

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Schon beim iPhone wurde es knapp mit den Displays, und jetzt beim iPad kann wohl wieder von einer Knappheit ausgegangen werden. Stimmen aus Asien sagen, dass LG nicht schnell genug liefert und daher Samsung in die Bresche springen muss. Wie die Geier warten andere Hersteller auf weitere Aufträge aus Cupertino.

Es scheint, dass Touchdisplays in der Größe des iPad schwer herzustellen sind. So heißt es jedenfalls bei den taiwanischen Herstellern, die der Digitimes erzählten, das sie gerne ein Stück vom Kuchen hätten. Der bisherige Hersteller LG konnte im Februar 300.000 bis 400.000 Exemplare an Apple liefern, im März sogar eine halbe Million.

LG scheint aber zu schwächeln und kann nicht noch mehr herstellen, obwohl Apple sich vorgenommen hat, noch viel größere Mengen der Touchscreen-Geräte zu verkaufen. Und so muss ich der ambitionierte Apfelfarmer aus dem Silicon Valley einen zusätzlichen Lieferanten suchen. Dabei sei der Name Samsung gefallen , heißt es in der Digitimes.

Was aber seltsam sei: Samsung verwende eine andere Touchscreen-Technik als LG. Der koreanische Hersteller nutzt das »super patterned vertical alignment«, während LG (auch aus Korea) die »plane switching technology« bevorzugt. Doch schnell werde klar: Beide Hersteller treffen Apples Mindesdtansprüche an Technik, Kratzresistenz und andere Bereiche.

Die zwei größten Panelhersteller Taiwans, CMI und AUO, stehen – offenbar nach Apple-Anfragen – in der Warteschlange bereit, um langfristig »Jobs von Jobs« auszuführen – wenn dieser denn tatsächlich noch mehr braucht als die beiden Koreaner liefern können. (Quelle:TheInquirer.de)µ

L’Inq:

Digitimes

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