Apple iPad: Verspäteter Marktstadt in Deutschland und Importverbot in Israel

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„Konfrontiert mit der überraschend starken Nachfrage in den USA, haben wir die schwierige Entscheidung getroffen, die internationale Markteinführung des iPad um einen Monat auf Ende Mai zu verschieben.“ Das teilte Apple heute angesichts der mehr als 500.000 bereits in den USA verkauften iPads mit.

Erst am 10. Mai wolle das Unternehmen die internationalen Preise bekanntgeben und Vorbestellungen entgegennehmen. In den Vereinigten Staaten ist das iPad ohne UMTS und GPS bereits seit dem 3. April erhältlich und kostet je nach Speicherausstattung 499 (16 GByte Flash), 599 (32 GByte) oder 699 Dollar (64 GByte).

 

 

Importverbot für Israel
Unterdessen haben die israelischen Behörden sämtliche iPad-Importe aus den USA verboten. Der Grund sei der WLAN-Chip des Tablet-PCs. Wie die israelische Zeitung Haaretz berichtet, habe das Telekommunikationsministerium das Funkmodul noch nicht zugelassen, da es wahrscheinlich nicht den dortigen Standards entspreche. Das iPad arbeite mit einer Sendeleistung, die zu den amerikanischen Standards kompatibel sei. Die israelischen Standards setzten jedoch eine geringere Sendeleistung voraus. Wie die Zeitung weiter berichtet, seien an Flughäfen bereits iPads von aus den USA Einreisenden konfisziert worden. Die Käufer sollten die Geräte zurück an Apple schicken.

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Markenrecht auf das Wort „Pad“
Wie das Blog 9to5mac.com berichtet, habe der Entwickler zweier iPad-Apps eine Nachricht von Apple erhalten, die ihn auffordert, den Zusatz „Pad“ aus den Namen seiner Programme „journalPad“ und „journalPad Bible Edition“ zu entfernen. Ansonsten würden beide aus dem App-Store entfernt. Auf Nachfrage, warum Apple die Richtlinien für den App Store geändert habe, bekam der Entwickler laut Blog die Antwort, dass es allgemein üblich sei, die Markenzeichen anderer Unternehmen nicht in den App zu nutzen.  Allerdings besitze Apple lediglich die Markenrechte an den Namen iPad und MACPad. In den Apple-Statuten taucht „Pad“ als geschütztes Markenzeichen nicht auf. (Christian Lanzerath)