Datenverlust kommt Unternehmen teuer zu stehen

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Ein verlorener Datensatz kostet im Schnitt 150 Euro. Die meisten Daten gehen mitsamt den mobilen Rechnern oder Smartphones verloren, auf denen sie abgelegt waren. Nur von der Hälfte der Daten existieren Backups.

Laut einer Umfrage von Buffalo liegen nur von der Hälfte (53 Prozent) aller wichtigen Unternehmensdaten Backups vor. Der Rest der Anwender gibt am häufigsten Zeitgründe (40 Prozent) für das Fehlen von Sicherungsplänen an oder findet das Backup zu kompliziert (zehn Prozent).  Mit einem automatisierten Backup-Prozess wären immerhin 35 Prozent der Anwender bereit, tägliche Datensicherungen durchzuführen, gibe das Backup einfacher und schneller, sehen sich 41 Prozent imstande, ihre Daten regelmäßig zu sichern.

Das Projekt Datenschutz registrierte im vergangenen Jahr einen Anstieg der Datenverluste um 350 Prozent. Diese Zahl könnte in diesem Jahr noch weiter steigen. Nach Erkenntnissen des Ponemon Institute ist in 76 Prozent der Fälle Fahrlässigkeit oder ein verloren gegangener Mobilrechner der Grund für den Datenverlust. Die Beratungsfirma hat errechnet, dass jeder verschwundene Datensatz ein Unternehmen im Durchschnitt 150 Euro kostet. (Jacqueline Pohl)