Spam im Unternehmen: Belastung steigt weiter

CloudServerSicherheitSicherheitsmanagementSoftwareVirus

Die Spam-Belastung in deutschen Unternehmen ist im letzten Jahr deutlich gestiegen. Dies ergab eine Umfrage, die der E-Mail-Sicherheitsspezialist eleven unter mehr als 500 IT-Verantwortlichen deutscher Unternehmen durchführte.

Demnach gaben knapp 64 Prozent aller Befragten an, dass sich das Aufkommen von Spam in den letzten 12 Monaten deutlich erhöht hat. Im Vorjahr waren es noch gut 44 Prozent. Nur knapp 7 Prozent meldeten weniger unerwünschte E-Mails. 2009 waren es immerhin noch etwa 16 Prozent. Die Spam-Flut ist nicht nur lästig, sondern kann laut Umfrage sogar geschäftsschädigend werden, wenn etwa durch falsch eingestellte Spam-Filter auch wichtige Mails aussortiert werden. So berichteten 47 Prozent der Befragten, dass sie bereits geschäftsrelevante E-Mails verloren haben. Und knapp 35 Prozent befürchten, dass dies passieren könnte.

Bei der Bekämpfung von Spam geht der Trend laut eleven klar in Richtung Outsourcing: Gab 2009 nur rund ein Drittel (ca. 35 Prozent) der Befragten an, Anti-Spam-Lösung als Managed Service ausgelagert zu haben oder dies innerhalb der nächsten 12 Monate zu planen, ist es 2010 bereits mehr als die Hälfte (ca. 53 Prozent). Die Umfrage ergab, dass bei der Auswahl der Lösung neben einer guten Spam-Erkennung eine niedrige False-Positive-Rate sowie Kosten und Schonung der IT-Ressourcen wichtig sind. (Christian Lanzerath)