Nvidia bestätigt: GTX480 kann kochen

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Angeblich alles andere als ein Aprilscherz: Bis zu 100 Grad Celcius wird die High-Performance-GPU heiß, wenn es so richtig bei 3D und Gaming zur Sache geht.

Nvidia-Manager Drew Henry bestätigte im Firmenblog, dass man von den Kunden vielfach Klagen über ein Hitzeproblem gehört habe. Das Grundproblem sei aber unvermeidlich, denn eine Hochleistungskarte wie die GTX480 ziehe eben bei Bedarf enorm viel Strom. Dabei entstehe zwangsläufig eine Menge Abwärme.

Seit gut einer Woche werden Nvidia GTX470 und GTX480 ausgeliefert. Einige Testberichte sehen die 480er leicht vor AMD/ATIs Radeon HD 5870. Kehrseite der Leistungsausbeute: Auf den Oberflächen der Chips seien in Extremfällen fast 100 Grad Celsius gemessen worden. Wer da nicht für ordentliche Kühlung im Rechner sorgt, kann Abstürze oder sogar durchbrennende Halbleiter oder schmelzende Kabel erleben.

Drew Henry jedenfalls beruhigt die Kunden, dass die GPU selbst natürlich so konstruiert sei, dass sie die hohen Temperaturen auch aushalte. Das habe angeblich auch keine negativen Auswirkungen auf die Lebensdauer. Nur auf die Stromrechnung – und auf benachbarte PC-Komponenten, wenn es zu eng im System zugeht. (Ralf Müller)