Google kündigt Flash für Chrome an

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Um nicht dem vielfach kritisierten Apple-Beispiel zu folgen, werde es im hauseigenen Browser des Webkonzerns demnächst die Unterstützung von Adobe Flash geben.

Per Blog-Mitteilung kündigte Google seine Absichten an. Für Adobe sind das gute Neuigkeiten, hatten doch ein paar voreilige Branchenbeobachter jüngst Flash schon abgeschrieben, da sich das native Videorendering von HTML5 durchsetzen werde. Auf spezialisierte Videoplayer könne der Markt also bald verzichten, lautet zum Beispiel das Apple-Credo.

Doch mit Googles frisch erklärter Liebe für Flash und der wachsenden Omnipräsenz von Google-Software dürfte sich Adobe eher genötigt fühlen, Flash weiterzuentwickeln.

Wie begründet der Webkonzern seine politisch motivierte Entscheidung? Man brauche Firmen wie Adobe und Mozilla, um die Plug-In-APIs der nächsten Browser-Generationen zu verbessern und bestehende Probleme auszumerzen. Außerdem wird es auf diese Art keine Dominanz der iGeräte von Apple bezüglich der Internet-Videos geben. Alle wesentlichen PC-Browser dürften somit weiterhin mit Flash arbeiten. (Ralf Müller)