Verschläft der Mittelstand Electronic Sourcing?

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Die Nutzung von Sourcing-Marktplätzen könnte die Beschaffung von Waren und Produkten in Unternehmen wesentlich effizienter machen. Das behauptet MFG.com, selbst ein Anbieter von Electronic Sourcing.

Der deutsche Mittelstand riskiert seine Wettbewerbsfähigkeit, weil er an »veralteten Beschaffungsmethoden festhält«, statt sich benötigte Produkte oder Waren auf elektronischen Marktplätzen zu besorgen. Die starke These stammt von MFG.com. Das Unternehmen unterhält nach eigenen Angaben selbst den weltweit größten Sourcing-Marktplatz für das produzierende Gewerbe.

Electronic Sourcing macht Beschaffung effizienter
Dabei kritisiert MFG ausdrücklich die Branche in Deutschland. Während Electronic Sourcing in den USA schon zum Alltag der Einkäufer in Unternehmen gehöre, nutzen in Deutschland angeblich nur zehn Prozent der Mittelständler die elektronische Ausschreibung bei der Beschaffung.

Mit Electronic Sourcing werde der Beschaffungsprozess »deutlich effizienter – angefangen von der Erstellung einer Ausschreibung über die Auswahl eines qualifizierten Lieferanten bis zur sicheren Zahlungsabwicklung.«

Herkömmliche Arbeitsweisen wie Messebesuche, Katalogrecherchen oder Kontaktaufnahme per Telefon seien dagagen sehr zeit- und kostenintensiv.

Marktplatz für Einkäufer: die Homepage von MFG.com.

Nach eigenen Angaben zählt MFG.com weltweit über 200 000 Mitglieder auf fünf Kontinenten. Der Firmensitz ist in Atlanta, USA. In Deutschland hat der Anbieter eine Niederlassung in München.
(mt)

Weblinks
MFG.com