Daten von 3,3 Millionen Kreditnehmern gestohlen

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Keine Angst, dieser besondere Schaden betrifft kaum Europäer. Nur jene, die in den letzten Jahren in den USA studiert haben sollten, denn dort gingen persönliche Daten von Studentenkrediten über den Jordan.

Die Datendiebe erbeuteten vor ein paar Tagen mit nur einem Fischzug über 3,3 Millionen Datensätze der Educational Credit Management Corp. (ECMC), die sich auf Ausbildungs- und Studentendarlehen spezialisiert hat. Die verlorenen Dateien enthielten Namen, Adressen, Geburtsdaten, Sozialversicherungs- und Kreditkartennummern nebst Kredithistorie. Ein Freudenfest für Identitätsdiebe.
Ironie an der Sache: Nicht etwa Hightech-Phishing oder fiese Trojaner waren hier im Einsatz. Statt dessen verließen sich der oder die Täter auf gutes altes Diebeshandwerk: Sie klauten in einem ECMC-Büro eine mobile Festplatte, auf der die Daten praktischerweise alle schon versammelt waren.

Betroffene Kunden sollen nun von der ECMC direkt über das Problem informiert werden. »Wir bedauern diesen Vorfall zutiefst. Auch die Folgen, die das haben könnte. Wir versuchen alles, um die Kreditnehmer zu schützen«, entschuldigt sich Institutschef Richard Boyle.  Zu spät. (Quelle: TheInquirer.de)