AMD will mit Opteron 6100 den Server-Markt aufrollen

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Wenn ein Server auf x86-Architektur basieren und höchstens zwei bis vier Prozessoren auf dem Board haben soll, dann führe ab sofort kein Weg an der heraneilenden Opteron-CPUs vorbei, behauptet der Hersteller.

AMD verspricht mit den 8 bis 12 Cores seiner Magny-Cours-Prozessoren die Power eines Quadro-CPU-Servers in einem günstigeren Dual-System. Die ab sofort lieferfähigen Opteron 6100 seien mit ihren verbesserten Input/Output-Bandbreiten und Speicherfähigkeiten (vier DDR3-Channels plus HyperTransport 3.0) dafür gemacht, Datenbanken und Virtualisierungssysteme zu betreiben.

Server mit dem jüngsten AMD-Triebwerk werden in den nächsten Tagen und Wochen von Herstellern wie Dell, HP und Acer erwartet. »Wir wollen den Massenmarkt im Serverfeld für uns gewinnen«, formuliert Vizepräsidentin Leslie Sobon die Ambitionen ihres Arbeitgebers. Ein besseres Preis/Leistungsverhältnis pro Watt werde man nirgendwo finden, schiebt Sobon noch selbstbewusst nach.

Die neuen Opterons kämen auch goldrichtig, denn die Server mit zwei CPUs versuchen im Low-End-Bereich der Desktop-Architekturen, alle Single-Server auszubooten und greifen gleichzeitig den Highend-Bereich der 4-CPU-Server an, führt AMD aus. Für die Performance-Aufgabe sei der 6100er ideal geeignet, während den Schlag nach unten der günstige Opteron 4100 ausführen soll.

Als erstes ausgeliefert werden 80-Watt-8-Core-Vertreter mit Taktfrequenzen von 2, 2,3 und 2,4 GHz. Danach folgt das Trio der 12-Core-CPUs, ebenfalls 80 Watt und getaktet mit 1,9, 2,1 und 2,2 GHz. In Vorbereitung sind weiterhin ein High-Power-105-Watt-Modell (6176 SE) mit 12-Cores und 2,3 GHz.

Wer mehr auf den Energieverbrauch achten will oder muss, wird sich für das 65-Watt-Effizienz-Trio interessieren: 12 Cores und 1,7 GHz oder aber 8 Cores und 1,8 oder 2 GHz. Die Preise beginnen übrigens bei 266 Dollar pro CPU.
(Ralf Müller)