Research In Motion verstärkt sich durch App-Anbieter

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Der kanadische Smartphone-Hersteller will verstärkt mit Software glänzen: Das Programmierstudio Viigo aus Toronto machte durch populäre Apps auf sich aufmerksam.

Mit nicht einmal 50 Mitarbeitern hat sich Viigo einen Namen für BlackBerry-Software gemacht. Das veranlasste den Konstrukteur der Smartphones nun dazu, sich die Talentschmiede einzuverleiben. RIM dürfte dafür einen zweistelligen Millionenbetrag gezahlt haben. Damit zeichnet sich eine klare Strategie in Sachen mobiler Apps ab, denn das ist nach dem 23-Millionen-Dollar-Kauf von Chalk Media schon der zweite derartige Deal.

Die beliebteste Viigo-App sammelt diverse Informations- und News-Ströme ein und präsentiert sie in lesbarer Form auf den BlackBerrys. »Wir werden unsere Expertise in Sachen Echtzeit-Inhalte und App-Entwicklung einbringen und auf der globalen BlackBerry-Plattform verbreiten«, zeigte sich Viigo-Boss Mark Ruddock glücklich über den Deal. In Planung sei es, den Markt für Enterprise-Lösungen zu erobern und sich um E-Commerce-Lösungen zu kümmern.
(Ralf Müller)