B-Phone baut ein Smartphone-Tablet

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So langsam wird es unübersichtlich bei den mobilen Kleinstcomputern. Vor allem gehen einem die Kategorien aus, wenn man sich diesen Hybriden aus Handy, UMPC und Tablet betrachtet. Angetrieben von Linux.

Das coole B-Phone beweist, dass Chinesen nicht nur kopieren können, sondern mittlerweile ihre Kreativität ausleben. Das Bonsai-Tablet mit dreh- und klappbarem 5-Zoll-Display besitzt die volle Quadband-Smartphone-Funktionalität, eine komplette QWERTY-Tastatur, einen Trackball und ist bereits via Webshop für 570 Dollar bestellbar.

Es kommt noch besser: GPS- und WiFi-Modul, Java-Support, ARM Linux 2.6, WVGA-Touchscreen, Bluetooth, FM-Empfänger, microSD-Slot für 16 GByte Speicher (intern 256 MByte NAND-Flash, 128 MByte RAM), Mini-USB-Port und ein vernünftiger Akku, der 400 Stunden StandBy oder 4 Stunden Telefonitis durchhält. Angetrieben wird das B-Phone von einem Marvell PXA310-Prozessor mit 624 MHz Taktfrequenz. Ein Snapdragon wäre natürlich besser gewesen und auch ein UMTS-Modul wird vermisst. Aber womöglich folgt ja bald ein B-Phone 2.0.
(Ralf Müller)