90 Prozent der weltweiten E-Mails sind Spam

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Zielgerichtete Angriffe auf einzelne Personen, Behörden und Unternehmen nehmen nach den Erkenntnissen von Symantec zu. 

Symantec stellt im MessageLabs Intelligence Report vom März 2010 aktuelle E-Mail- und Sicherheitstrends vor. Im März ist der Spamanteil im globalen E-Mailverkehr im Vergleich zum Februar um 1,5 Prozent auf 90,7 Prozent angestiegen. Den Untersuchungen von Symantec zufolge befindet sich in einer von 358 Mails ein Virus – 0,28 Prozent aller E-Mail sind also verseucht. 16,8 Prozent der gefährlichen E-Mails enthält Links auf Malware-verseuchte Websites. Eine von knapp 514 Mails (0,19 Prozent) setzt ihre Empfänger einem Phishing-Angriff aus.

Symantec beobachtet aktuell eine Zunahme der gezielten Angriffe. Dabei handelt es sich um Phishing- oder Malware-E-Mails, die auf eine kleine Personenzahl ausgerichtet ist, beispielsweise Geschäftsführer und andere Manager-Posten. Die Angreifer haben es dabei auf vertrauliche Daten aus bestimmten Behörden oder Unternehmen abgesehen. Die meisten dieser gezielten Spam-Mails werden aus drei Ländern verschickt. 28,2 Prozent der dubiosen Nachrichten stammen von einem Absender mit Sitz in China, 21,1 Prozent kommen aus Rumänien und Spammer aus den USA kommen auf 13,8 Prozent. (Jacqueline Pohl)