IBM will ein Netbook in die Cloud hängen

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Moment mal, IBM hat doch die PC-Sparte an Lenovo verkauft? Richtig! Trotzdem möchte der Konzern gemeinsam mit Partnern ein Netbook lancieren. Ein 190-Dollar-Gerät.

Der IT-Riese hat allerdings nicht vor, die schönen Milliardenumsätze mit Net- und Notebooks in den Industrienationen zu gefährden. Die IBM-Lösung, gemeinsam mit Canonical und Simmtronics ausgetüftelt, soll Schwellenländern vorbehalten sein. Märkte wie Südafrika, Indien, Thailand und Vietnam stehen auf der Agenda.

Dort darf man sich über das 190-Dollar-Netbook mit IBM-Logo freuen. Es wird Simmbook heißen, als Betriebssystem das Ubuntu von Canonical nutzen und mit einem »Client for Smart Work« ausgerüstet sein. Damit findet sich der kleine Mobilrechner online direkt in der weltweiten Cloud von IBM wieder, wo genügend Platz, Software und Rechenpower zu finden seien.

Über die Netbook-Hardware verliert das Trio weiter keine Worte. Die dürfte eng an den typischen Netbook-Vorgaben liegen und sei ja wegen der Cloud-Anbindung auch zweitrangig. Ob das Konzept aufgeht? (Ralf Müller)