Das deutsche iPad: Mehr Details zum WePad (Update)

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Der Berliner Hersteller Neofonie setzt dem Apple iPad trotzig das WePad vor die Nase. Verstecken muss es sich nicht, wie die jüngsten Details zeigen.

Wir hatten schon vorige Woche das WePad angekündigt. Nun gibt es vom Berliner Hersteller detailliertere Technik-Details und viele schöne Produktfotos. Das wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten. Zur Erinnerung: Das WePad basiert auf Intel Atom-Prozessor N450 mit 1,66 GHz, Grafikchip GMA 3150 und 11,6-Zoll Multi-Touchscreen (1.366 x 768 Pixel).

Als Betriebssystem fungiert Android, als App-Store gibt es eine Anbindung an den Android Marketplace. Zudem ist ein deutscher WePad-AppStore geplant, wo auch die ganzen Widgets zu haben sein sollen. Über die Preisgestaltung herrscht aber noch Stillschweigen. Nur so viel ist klar: Grundsätzlich unter Apple-Niveau.

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Den deutschen Zeitungs- und Magazinverlagen schlägt Hersteller Neofonie vor, entsprechende Abonnements für das eBook-fähige WePad anzubieten. Genau für diesen Zweck wurde dieses Tablet entwickelt – und genau dabei fühlt es sich bei ersten Tests am besten an. Es findet schnell das gesuchte Thema, es kann viele Dokumente übersichtlich verwalten. Synchronisation, Anzeige und Zoom funktionieren tadellos.

Weitere Ausstattungsdetails: Multitasking, 16 GByte NAND-Flash intern, optional 32 GByte sowie zusätzliche 32 GByte via SD-Karte. 1,3 Megapixel-Webcam, Bluetooth 2.1, WLAN, zwei USB-Ports, SIM-Slot und optional ein GPS- oder auch ein UMTS-Modul stehen ebenfalls auf der Liste.

Das Magnesium-Aluminium-Gehäuse bringt es auf 800 g Lebendgewicht. Das iPad hat also auf dem Papier nur die Vorteile, etwas kleiner und leichter zu sein sowie mit 10 Stunden eine 40 Prozent höhere Akkulaufzeit zu besitzen – dafür auch weniger Power. Der offizielle WePad-Produktstart soll am 12. April erfolgen. (Ralf Müller)