WikiLeaks-Macher geraten in Bedrängnis

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Angeblich lassen US-Behörden die Verantwortlichen der bekannten Whistleblowing-Seite beschatten. Jedenfalls fühlen sie sich bedrängt und beobachtet, seit sie für 5. April eine skandalöse Offenlegung avisiert haben.

Wikileaks will zu Ostern das »Targeted Killing« der USA demaskieren. Das passende Video dazu sei ihnen verschlüsselt zugespielt worden und könne am 5. April der Weltöffentlichkeit online gezeigt werden. Über die exakten Inhalte wurde noch nichts verraten, aber es dürfte sich um brisantes Material handeln. So brisant, dass offenbar schon die Geheimdienste die Wikileaks-Macher ins Fadenkreuz gerückt haben. Jedenfalls berichten diese per Twitter-Tweets über seltsame Vorkommnisse. Sie seien verfolgt, fotografiert und gefilmt worden. Leute aus dem WikiLeaks-Umfeld wurden angeblich von Behörden 22 Stunden lang festgehalten und gezielt befragt, ihre Computer beschlagnahmt.
»Wenn uns etwas passiert, wisst ihr warum: Es ist unser Film vom 5. April. Und ihr wisst, wer verantwortlich ist«, twitterte ein WikiLeaks-Mitarbeiter. Hoffentlich keine selbsterfüllende Prophezeiung.
(Quelle: TheInquirer.de)