Mozilla entwickelt neue Kontakt-Integration für Firefox

BrowserWorkspace

Mit der Erweiterung Contacts in the Browser können Webanwendungen auf importierte Adressbücher zugreifen.

Die neue Technologie erlaubt Anwendungen den Zugriff auf Kontaktdaten, wenn diese vom Benutzer explizit freigegeben werden. Beispielsweise ist eine Autovervollständigung bei der Eingabe von E-Mail-Adressen möglich oder der Versand von Informationen an Personen aus der eigenen Adresssammlung.

Die Erweiterung nutzt eine eigene Kontaktdatenbank, die die unterstützten Adressbücher automatisch abfragt und die Daten zentral verwaltet. Mit einer Import-Funktion holt sich der Anwender weitere Kontakte aus lokalen Adressbüchern oder Webdiensten. Eine API erlaubt es Entwicklern, eigene Webanwendungen zu bauen, die auf die Kontakte im Browser zugreifen können. Dabei ist immer die Erlaubnis des Anwenders nötig.

Contacts in the Browser ist momentan noch ein experimentelles Tool, das aktuell nur die Adressbücher von Google Mail und Mac OS X sowie Twitter-Kontakte einbinden kann. Der Funktionsumfang der Erweiterung dürfte noch deutlich ausgebaut werden. Die Pre-Alpha kann zum Testen bei Mozilla Labs heruntergeladen werden. (Jacqueline Pohl)