Google verspricht Analytics-Nutzern mehr Privatsphäre

Datenschützer und Bürgerrechtler aus allen Hemisphären, Ländern und Branchen setzen dem Webkonzern zu, gefälligst die eigene Neugierde und Datensammelwut zu zügeln sowie die laxe Haltung zum Datenschutz zu ändern.

von Ralf Müller 0

Googles erstes Entgegenkommen in dieser Sache lautet nun, dem Web-Analyse-Flaggschiff des Hauses eine Privat-Option zu spendieren. Per Plug-In können Nutzer von Analytics künftig abschalten, wenn sie selbst nicht mehr vom Service getrackt werden wollen.
Der nützliche Programmzusatz werde gerade getestet und finalisiert, bevor das Plug-In in den nächsten Wochen global zur Verfügung gestellt werde, kündigte Analytics-PM Amy Chang im Blog an. Ihre Begründung für die nützliche Ergänzung: »In den letzten Jahren haben wir Wege erforscht, um dem Nutzer mehr Wahl dabei einzuräumen, wie Google Analytics ihre Daten sammelt.« Schön gelogen. Schließlich kommt die Ankündigung in just dem Moment, wo Google eine Klage kassierte von einer Studentin der Harvard Law School, die dem Konzern die Verletzung ihrer Privatsphäre vorwirft. Gewinnt sie, könnte das eine Klagewelle mit unabschätzbaren Entschädigungssummen auslösen.
(Quelle: TheInquirer.de)

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