2,9 Millionen Deutsche kaufen 2010 digitale Bücher

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eBooks setzen sich zuerst bei jüngeren Lesern durch und werden auch in der Fachliteratur eine höhere Verbreitung finden.

Das Forsa-Institut hat in Auftrag des Bitkom-Verbands zum Beginn der Leipziger Buchmesse das Interesse der Deutschen an eBooks ausgelotet. Die Forscher kommen in ihrer repräsentativen Umfrage zu dem Schluss, dass der Markt für digitale Schmöker in diesem Jahr um ein Drittel (32 Prozent) wachsen wird.

Im wissenschaftlich Bereich sind es vor allem die Zusatzfunktionen der Lesegeräte, die die digitalen Bücher so reizvoll machen. Seiten und Textpassagen lassen sich in den Dokumenten markieren und später schnell wiederfinden. Auch eine Suche nach Stichwörtern für eine gezielte Recherche ist möglich. Bitkom-Vizepräsident Achim Berg hebt auch die Möglichkeit hervor, ganze Bibliotheken auf den digitalen Lesegeräten mitzuführen, was die E-Reader für Forscher und Studenten wowie für Reisende nützlich macht.

Jeder Zehnte im Alter von 14 bis 24 Jahren gibt an, in diesem Jahr ein oder mehrere E-Books kaufen zu wollen. Wie sich der Markt entwickelt, hängt vor allem davon ab, wie die Verbreitung günstiger Lesegeräte voranschreitet, aber auch von attaktiven Preisen und Zusatzfunktionen der digitalen Inhalte. (Jacqueline Pohl)