Letzte Beiträge

Windows 8 startet am 29. Februar

Die Consumer Preview von Windows 8 soll am 29. Februar in Barcelona der Öffentlichkeit vorgestellt w...

Mehr

FRITZ & MACZIOL group wächst kräftig

Die FRITZ & MACZIOL group hat jetzt erstmals mehr als 900 Mitarbeiter und kann ein Umsatzplus vo...

Mehr

Apple will Microsoft-Partner anwerben

Mit dem iPad ist Apple der Vorstoß in zahlreiche Unternehmen gelungen. Um die Herausforderungen bezü...

Mehr

Dot Hill erweitert Partnerprogramm

Dot Hill Systems baut sein Partnerprogramm Connections für alle Channel-Partner in EMEA (Europa, Nah...

Mehr

Letzte Beiträge

Fresh Download 8.75

Fresh Download verzichtet auf Werbeeinblendungen, einzig eine Registrierung wird erwartet. Die Progr...

Mehr

Fresh UI 8.80

Fresh UI wird zum Optimierungen der Windows-Oberfläche benutzt. Es bietet außerdem Zugang zu diverse...

Mehr

SiSoft Sandra Lite XI 2012 SP1c v.18.24

SiSoft Sandra Lite ist ein Diagnose- und Benchmark-Programm und kann mit über 60 verschiedenen Werkz...

Mehr

McAfee AVERT Stinger 10.2.0 Build 502

Bei McAfee AVERT Stinger handelt es sich nicht um einen vollwertigen Virenscanner, sondern um ein kl...

Mehr

Letzte Beiträge

X-Ray: Katze statt Bombe

Auf dem College Campus in Amherst New York wurde vergangene Woche in einem Parkhaus ein mysteriöses ...

Mehr

Gehäuse des iPad 3: Größere Batterie, bessere Kamera und kein LTE?

Die Gerüchte um einen baldigen Launch des iPad 3 verdichten sich. So listet Amazon beispielsweise eB...

Mehr

Besuch bei einem Internet-Troll

Trolle sind ein Leid, mit dem sich wohl jeder Internet-Nutzer früher oder später auseinandersetzen m...

Mehr

Anwaltsfrühstück: Retro-Apple-Iphonehüllen

Eine iPhone-Hülle, deren Hersteller mit absoluter Sicherheit verklagt werden wird, ahmt das Design a...

Mehr

[x] Schliessen

NEWS

Kahlschlag bei Siemens – 4200 IT-Experten müssen gehen

Die heutige nüchterne Mitteilung traf Mitarbeiter wie Branche unvorbereitet. Die IT-Sparte SIS ist keinesfalls in Schieflage geraten, wird aber mit dem Jobabbau bis 2011 kräftig ausgedünnt.

Die genannte Stellenzahl soll weltweit wegfallen. In Deutschland sind laut Konzernleitung 2.000 Mitarbeit an den Standorten München, Paderborn und Nürnberg/Erlangen betroffen. Von dieser Maßnahme erhofft sich die Siemens AG enorme Kostenvorteile. Zustäzlich sollen 500 Millionen Euro bis 2012 in die SIS (= IT Solutions and Services) gesteckt werden, um die Sparte weltweit wettbewerbsfähiger zu machen, berichtet der Wirtschaftsdienst Dow Jones.

Momentan beschäftigt die SIS global rund 35.000 Mitarbeiter, etwa 9.700 davon in Deutschland. Nun muss die Branche aber nicht befürchten, dass der Markt nun von einer Welle von IT-Profis geflutet werde, die Preise und Konditionen verwirbeln würden. Der Stellenabbau werde »so sozialverträglich wie möglich umgesetzt. Wir werden diese Maßnahmen sehr verantwortlich umsetzen,« verspricht Siemens-Personalchef Siegfried Russwurm. Man nehme sich über 18 Monate Zeit für diesen Prozess und werde Versetzungen, Pensionierungen, einvernehmliche Beendigungen von Arbeitsverhältnissen oder das Auslaufen befristeter Verträge anstreben. Das minimiere die Zahl klassischer Kündigungen

Ganz so locker sieht es der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates, Lothar Adler, nicht gerade. Er kritisiert, dass die Zukunft der 2.000 deutschen Beschäftigten ungeklärt sei: »Diese Arbeitsplätze einfach abzuwickeln, wird der Verantwortung von Siemens für die meist langjährigen Mitarbeiter in keiner Weise gerecht«, schimpft Adler.

Nicht nur der Gesamtbetriebsrat, auch die Gewerkschaft IG Metall äußerte am Nachmittag laut und deutlich ihr Missfallen: »Die SIS-Beschäftigten leisten seit über drei Jahren ihren Beitrag zur Kosteneffizienz. Trotzdem hat es weder grundlegende Veränderungen im Management noch ein tragfähiges Konzept gegeben«, erklärte Dieter Scheitor, IGM-Unternehmensbeauftragter für Siemens. Und weiter: »Den Versuch, diese Versäumnisse mit einer neuen Sparrunde zu kompensieren, lehnen wir ab.«

»Wir wollen SIS auf ein langfristig solides Fundament setzen«, entgegnet der amtierende CEO Christian Oecking. Die IT-Sparte kämpft seit Jahren mit rückläufigen Umsätzen (Vorjahr: 4,7 Mrd. Euro, nur 90 Mio. Gewinn). Daher hatte die Siemens AG die Ausgliederung der SIS betrieben. Begründung von Konzern-Vorstandsvorsitzendem Peter Löscher: Man sah nicht mehr die notwendige »Flexibilität«, um dem hohen »Preis- und Wettbewerbsdruck« der Konkurrenz standzuhalten.

Zum 1. Juli soll die rechtliche Verselbständigung unter Dach und Fach sein. Siemens hatte schon offiziell angekündigt, dass das Ergebnis der SIS im laufenden Geschäftsjahr durch Restrukturierungsaufwendungen deutlich belastet werde. Und Restrukturierung bedeutet bei den Managern von heute fast immer schlicht: Entlassungswelle.

Über die rechtliche Verselbständigung hinaus soll die Verbindung zur Siemens AG getrennt werden. Im Geschäftsjahres 2010/11 werde die SIS zur eigenständig operierenden Gesellschaft, Börsengang nicht ausgeschlossen. Auch die Partnerschaft mit einem bisherigen Wettbewerber sei denkbar. Droht da ein Schicksal à la BenQ, Fujitsu-Siemens oder Qimonda? (Ralf Müller)

Letzter Kommentar




0 Antworten zu Kahlschlag bei Siemens – 4200 IT-Experten müssen gehen

    Hinterlasse eine Antwort

    • Erforderliche Felder sind markiert *,
      Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

    Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>