Gartner warnt Firmen vor der Virtualisierung

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Wer aus Gründen der Kosteneinsparung eiligst seine physikalischen Server aus dem Gebäude verbanne, um sie durch virtualisierte Server eines Dienstleisters zu ersetzen, sollte zuvor die Folgen bedenken.

Die Analysten von Gartner sehen vor allem eine Reihe ernster Sicherheitsaspkete, die auf Firmenkunden zukommen. Laut ihrer aktuellen Studie seien 2012 fast Zweidrittel aller virtualisierten Systeme weniger sicher als die physischen Server, die sie ersetzt haben.

Die Analyse schiebt beileibe nicht dem virtuellen Rechenprozess die Schuld dafür in die Schuhe, sondern der Art und Weise wie die Technik oft implementiert werde. Vor allem Eile und die Unterlassungssünde, oft nötige Security-Profis hinzuzuziehen, seien der Auslöser für das verletzbare Endergebnis.

»Virtualisation ist ja nicht von Haus aus unsicher. Doch wir erleben am Ende oft Lösungen, deren Tools, Prozesse, Mitarbeiter und Arbeitsabläufe nicht gerade als sicher oder optimal anzusehen sind«, fasst Gartner-Vizepräsident Neil MacDonald zusammen.

Gartner habe in seiner Untersuchung einige verbreitete Risiken entdeckt und einen Leitfaden aufgestellt, wie IT-Abteilungen damit umgehen sollten. Auch geben sie Vorschläge zum besseren System-Monitoring ab. Den Report können sich Interessierte über die Gartner Website besorgen. (Ralf Müller)