Insider-Hinweise auf Nintendo DS 2

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Ein Teilnehmer einer Entwicklerkonferenz plauderte aus dem Nähkästchen. Wenig überraschend wird das Mobilgerät von einem größeren Doppelscreen-Zwilling beherrscht.

Die Entwickler haben von Nintendo ihre Developer-Kits erhalten, um nun kräftig für den DS-Nachfolger die kommenden Top-Hits zu codieren. Das Kit hat die Power eines GameCube und verrät natürlich noch nichts über das wahre Äußere der DS2, die womöglich gar nicht so heißen wird.

Klar ist, dass die künftigen Käufer nicht nur auf größere Displays mit höherer Auflösung zugreifen können. Die Programmierer dürfen die Displays auch zusammenschalten und wie einen großen Bildschirm ansprechen. Für Cutscenes und manche Spielmodi eine schöne Abwechslung.

Wohl vom iPhone abgeschaut ist das DS2-Accelerometer. Ob daraus mehr als ein Gimmick wird, hängt nun von den Programmierern ab, die es vielleicht sinnvoll einbinden können. Für die Grafikpower soll jedenfalls ordentlich vorgesorgt sein, denn angeblich verbaue Nintendo Nvidia Tegra-Chips, also eine System-on-a-Chip-Plattform modernster Prägung. GameCube und Wii mussten noch mit PowerPC-CPU und ATI GPU auskommen.

Die Entwickler haben sich sichtlich gefreut, dass die Systemlogik nahtlos an den Vorgänger anknüpft und sie sich ohne große Umgewöhnungsphase ans Werk machen können, trotz des Tegra. Bis zum Jahresende sollen die Programme und Games der ersten Welle fertig sein. Damit dürfte die DS2 frühestens zum Weihnachtsgeschäft in den Läden stehen. Verkauft sich die DS weiter so gut, kann Nintendo es auch noch hinauszögern. (Ralf Müller)