Buffalo stellt auf Open-Source-Firmware um

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Der Netzwerk- und Speicherhersteller will seine WLAN-Router und Access Points künftig mit der Linux-basierten Firmware DD-WRT ausstatten.

DD-WRT wird die Grundlage für eine neue Firmware in den High-Power-Routern und WLAN-Access-Points von Buffalo. Die Software hat sich als Open-Source-Alternative zu Hersteller-Firmware bereits einen Namen gemacht und wird auf Millionen Geräten eingesetzt.

Bildergalerie: Buffalo WHR-HP-G300N

DD-WRT bietet ein umfangreichen Funktionsumfang und holt oft mehr Leistung aus der WLAN-Hardware heraus. Die Firmware unterstützt VPN-Funktionen über PPTP und OpenVPN, kommt mit IPv6 zurecht, kann VLANs und virtuelle Access Points konfigurieren, unterstützt Hot Spot und Radius-Server und verwaltet Kontingente. Mit einem Installationsassistenten lässt sich die Firmware leicht auf einem vorhandenen Netzwerkgerät einrichten.

Buffalo will die neue Firmware zuerst auf den Routern und Access Points WZR-HP-G300NH, WHR-HP-G300N und WHR-HP-GN einführen. Die Funker lassen sich auch als Wireless Bridge zur Erhöhung der Reichweite des WLAN-Netzes einrichten und mit anderen WLAN-Geräten beliebiger Hersteller koppeln. Die ersten beiden Modelle mit Open-Source-Firmware  kommen im Mai auf den Markt. Im Juli folgt dann die Buffalo Airstation WZR-HP-G300NH. (Jacqueline Pohl)