NFC: Eine tote Technologie für tote Kunden

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Diese abstruse Idee könnte der Technologie wie auch den Friedhöfen der Welt neues Leben einhauchen: RFID-Tags sollen in die Grabsteine eingebettet werden, damit per Nahfeldfunk individuelle Daten/Aussagen über den Verstorbenen abrufbar sind.

In SF-Filmen tauchen die Verblichenen immer gleich als holographische 3D-Köpfe auf, die den Besucher prompt in ein Gespräch verwickeln. Eine US-Firma will nun die technologische Vorstufe davon wagen und die Grabstein-Tags mit ein paar dürftigen Daten zum Lebenslauf und vielleicht einem kleinen Portrait befrachten. Denkbar seien auch URL-Links zu einer Homepage, die dem Verstorbenen gedenkt, berichtet NFC World.
Je nach Haltbarkeit und Qualität des Tags soll die digitale Ergänzung zwischen 10 und 200 Dollar kosten. Der Anbieter geht davon aus, dass die RFID-Tags locker 300 Jahre halten könnten. Würde man sie direkt in Stein oder Granit einbetten, wäre sogar bis zum Zehnfachen denkbar. Das Problem sei viel eher ein technologisches, denn Radiofrequenzen können unmodern werden und die Auslesetechnik veralten. Selbst die Server mit den hinterlegten Gedenkseiten dürften kaum so lange durchhalten. Wie sich der Anbieter die Zukunft der digitalen Nachrufe denkt, erläutert dieses PDF-Dokument.
(Quelle: TheInquirer.de)

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