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CeBIT: Shuttle steigt ins Netbook-Geschäft ein

Der Hersteller ist berühmt für seine platzsparenden Barebones. Bislang war ein All-In-One-Desktop die einzige Ausnahme. Nun folgt mit dem Netbook B10 ein zweiter Ausflug in fremde Gewässer.

von Ralf Müller 0

Die Netbook-Welle schwappt schon eine Weile durch den Markt, daher wirkt der späte Einstieg von Shuttle nicht gerade progressiv. Der Prozessor, ein Intel Atom N450, ebensowenig. Die Abweichung von der Netbook-Norm leistet sich der B10 anhand einer GXT-Antenne. Sie nimmt Kontakt zu einer externen Grafikkarte auf, die daheim oder im Büro in einer eigenen kleinen Box darauf wartet, den Mobilisten mit optischer Beschleunigung à la Nvidia ION zu verwöhnen.

Die weiteren Spezifikationen des B10 wirken wieder etwas ordinärer: dreimal USB 2.0, ein Kartenleser, eine Webcam, Ethernet-Anschluss, SIM-Karten-Slot für die eigene Telefonnummer sowie optional ein UMTS-Modul, damit der B10 zum Super-Smartphone wird. Nach der Sommerpause geht das Shuttle-Netbook auf die Reise. Zu welchem Preis, ist noch Verschlusssache.
(Ralf Müller)

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