Bildschirme für den Konferenzraum

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InFocus legt eine besonders dünne Serie von großen Flachbildschirmen auf. Sie sollen an der Wand hängen und die alten Tafeln, Leinwände und sonstigen Präsentationsmittel ersetzen.

Der Hersteller InFocus, ehemals erfolgreicher Anbieter von Projektoren, war in eine Krise geraten, wechselte mehrfach den Eigentümer und musste sich erst wieder fangen. Nun gibt es ein neues Management und auch gleich eine frische Produktserie, die sich aber nicht an den Endverbraucher richtet, sondern rein für Business- oder Lehrzwecke gedacht ist: Günstige Großbildschirme sollen für Demonstration und Präsentation im Hörsaal, Klassenzimmer, Konferenzraum oder Foyer eingesetzt werden.

Damit die Displays den Tafeln oder Flipcharts das Wasser reichen können, haben sie eine Signage-Technologie integriert, lassen also bei Berührung Markierungen, Unterstreichungen und Zeichnungen zu (wie bei CNN täglich zu sehen). Außerdem seien diese Panels ziemlich widerstandsfähig, was sie beim Einsatz in Klassenräumen auch sein müssen.

Bislang waren solche Displays sündhaft teuer und waren selten in der Lage, Datenaustausch mit beliebigen Digitalsystemen und Computern auszuführen. Die »Thin Display Series« von InFocus kombiniere nun eine ganze Reihe von Schnittstellen (u.a. HDMI, VGA und RS232) mit der notwendigen Haltbarkeit und Preisen, die nur etwas oberhalb von Konsumerprodukten lägen: 1.400 Dollar für 42 Zoll, 2.600 Dollar für 55 Zoll und 7.500 Dollar für 64 Zoll. Lautsprecher sind schon inklusive.

Drei Jahre Garantie und Ersatzgeräte im Falle eines Ausfalls drücken die Zuversicht des Herstellers aus. Übrigens sei schon die zweite Display-Generation in der Entwicklung. Sie wird über LED-Hintergrundbeleuchtung verfügen. (Ralf Müller)