Wacom kündigt Mega-Tablet an

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Optisch macht sich das kommende 21-Zoll-Modell Cintiq von Wacom auf dem Schreibtisch richtig breit. Es soll ja auch für bessere Optik sorgen – im digitalen Raum.

Was unterscheidet Tablet und Grafiktablet? Optisch kaum noch etwas, aber für Grafikprofis und Digitalkünstler muss es unbedingt das Letztere sein. Mit einem verbesserten Eingabestift (Grip Pen) und präziseren Eingabesensoren, die praktisch keinen Kraftaufwand mehr verlangen, verwöhne das Wacom Cintiq 21UX Tablet die Linienkünstler.

Denen dürfte auch die 21 Zoll große Arbeitsfläche gefallen. Je nach Programm-Modus ergebe sich da schon ein fast natürlicher Zeichen- und Malvorgang. Dabei helfen 2.048 unterscheidbare Druckgrade (doppelt so viel wie früher), die jeden Stiftschwung in entsprechend fette Linien oder Pinselstriche übertragen.

Acht programmierbare Tasten auf jeder Rahmenseite des Tablets erlauben schnelles Umschalten von Programm- oder Zeichen-Modi sowie komplexere Abfolgen auf einen Tastendruck zu komprimieren.

Ein paar berührungsempfindliche Streifen auf der Gehäuseseite funktionieren wie Mini-Trackpads und können ebenfalls genutzt werden, um bestimmte Softwareaktionen direkt anzusprechen. Eiu Mini-LED-Display zeigt die gerade aktive Funktion an. Den Preis seines kommenden Wunder-Grafiktablets verriet Wacom noch nicht, aber preiswert wird es sicherlich nicht. (Ralf Müller)