MSI Wind U135 im Test
Generationswechsel

Das Wind U135 von MSI ist eines der ersten Netbooks, das auf Intels neuer Plattform Pine Trail basiert. Prozessor und Grafikeinheit liegen nun auf einem Chip. Das soll die Leistung fördern und Strom sparen. Wir haben das MSI-Gerät auf diese und andere Kriterien hin getestet.

von Christian Lanzerath 0

Kleiner Performance-Schub

Als CPU kommt im MSI Wind U135 Intels neuer Atom-Prozessor N450 mit 1,66 GHz zum Einsatz. Ihm zu Seite stehen der integrierte Grafikchip GMA3150 und 1 GByte Arbeitsspeicher. Die Unterbringung von CPU und GPU auf einem Chip soll die Rechenleistung der neuen Netbook-Generation erhöhen, doch ist davon beim Testkandidaten nicht viel zu spüren. Zwar attestiert der Benchmark mit PCMark Vantage dem Netbook eine Punktzahl von 1324. Doch liegt dieser Wert nur knapp zehn Prozent über den Durchschnittswerten der alten Plattform, wie sie etwa noch im Samsung N140 verbaut ist. Dass es mit der Leistungssteigerung nicht weit her ist, zeigt auch das Abspielen hochauflösender Videos: Die Clips ruckeln und überfordern den Rechner eindeutig.

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Auch das Versprechen, die Akkulaufzeit zu erhöhen, wird nicht gehalten. Unser Anwendungs-Benchmark, der Office-Arbeit und Surfen im Web simuliert, bricht nach 5:36 Stunden ab. Das ist zwar ein akzeptabler Wert für den mitgelieferten Sechs-Zellen-Akku. Doch so lange hält der Energievorrat der älteren Netbook-Generation ebenfalls durch – mindestens.

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