IT-Kunden zahlten zu viel – wegen Preisabsprachen

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LG, Sony, Toshiba, Samsung und Hitachi sind allesamt unter Verdacht geraten, ein Preiskartell gebildet zu haben und illegal bei Elektronikbauteilen die Tarife abgestimmt zu haben.

Die behördlichen Untersuchungen gehen von Kalifornien aus, wo Prisco Electronic die Vorwürfe erhoben hatte. Die Ermittlungserkenntnisse sammelt das dortige Gericht »Northern Federal District Court«. Konkret analysieren sie, wie die Preisbildung für optische Laufwerke zustande kam.

»Diese Kandidaten haben ohnehin eine Vorgeschichte, was die Verhinderung von Wettbewerb angeht. Da waren die DRAM-Manipulationen, die Verständigung bei den TFT-LCD und früher auch schon bei den Röhrenmonitoren«, erinnert eine Prisco-Stellungname.

Ihrer Erkenntnis nach gebe es aktuell wieder illegale Absprachen, um durch günstige gleiche Preise den Markteintritt von weiteren Konkurrenten zu verhindern. Die Voruntersuchungen laufen schon seit Oktober und wurden nun auf die genannten Kandidaten erweitert. (Ralf Müller)