Lenovo reduziert Workstation auf Desktop-Preis

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Das hätte es von IBM wohl nie gegeben, aber da die ThinkStation E20 nun in China gebaut wird, gedenkt der Anbieter, den Preisvorteil an die Firmenkundschaft weiter zu geben.

Der Grundpreis für das digitale Arbeitstier beginnt bei unglaublichen 648 Euro. An der Ausstattung oder Rechenpower wurde angeblich nicht gespart, betont Lenovo. So gibt es grundsätzlich DDR3-Speicherbausteine, Marken-Grafikkarten und Intel-Prozessoren. Zum Beispiel Core i5 oder Xeon 3400 und als GPU eine Nvidia Quadro FX1800.

Die ThinkStation E20 sei ab sofort lieferbar. Ihre Performance reiche für Computer Aided Design (CAD) oder digitale Dokumentbearbeitung in Echtzeit aus.

»Viele Video-, Layout- und Grafikanwendungen sind von ihrem Ursprung her Apps der Workstation-Klasse. Sie auf PC-Hardware laufen zu lassen, muss auf Dauer frustrieren. Wir wollen den Profis zeigen, wieviel Produktivitätszuwachs sie erhalten, wenn sie dafür eine ThinkStation einsetzen«, gibt sich Lenovo-Manager Mark Cohen selbstbewusst. Er hat immerhin die Unterstützung von CAD-Anbietern wie Autodesk, Siemens und Dassault Systèmes im Rücken, die das E20-System für ihre Produkte zertifiziert haben. (Ralf Müller)