PC-Markt in Europa erholt sich

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Überraschend starke Zeichen der Erholung zeigt der PC-Markt. Allein in Deutschland wurden im letzten Quartal 2009 etwa 4,2 Millionen Rechner verkauft.

Um vier Prozent ist der PC-Markt in Westeuropa im vierten Quartal des vergangenen Jahres gewachsen. Vergleichszeitraum ist das Vorjahresquartal. Insgesamt wurden 20,2 Millionen Rechner im letzten Jahresviertel verkauft. Das meldet das Marktforschungsunternehmen in seinem neuesten Quartalsbericht.

In Deutschland gingen 4,2 Millionen Rechner über den Ladentisch, fast zehn Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Insgesamt konnten die PC-Hersteller im vergangenen Jahr 12,7 Millionen Stück absetzen. Bemerkenswert ist vor allem die Nachfrage nach Netbooks. Im vierten Quartal war jeder dritte Mobilrechner ein Mini-Notebook oder Netbook.

Aus Sicht der Hersteller lief es 2009 vor allem für Acer wieder prächtig. Das Unternehmen setzte sich in Deutschland mit 808 000 verkauften Rechnern und einem Marktanteil von knapp 20 Prozent an die Spitze. Auf Platz 2 folgt HP mit 462 000 Stück und gut elf Prozent Marktanteil. Auf den Plätzen drei bis fünf liegen Asus, Dell und Medion.

Windows 7 treibt PC-Absatz
Die Analysten von Gartner erwarten, dass der Markt 2010 weiter auf Erfolgskurs bleibt. Besondere Hoffnungen setzen sie auf die neuen PC-Typen: All-in-one-PCs, Netbooks und die neue Klasse der Tablet-PCs.

Doch nicht nur Heimanwender finden wieder Gefallen am Computer-Kauf. Auch der Businessmarkt wird laut Gartner in diesem Jahr ein deutliches Wachstum zeigen. Daran hat auch Windows 7 einen Anteil, das bei vielen Unternehmen als Katalysator für die Erneuerung der Hardware dient.
(mt)

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