Ex-Google-Mitarbeiter verkauft sich zurück

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Google übernimmt Remail – eine E-Mail-Firma von einem ehemaligen Google-Praktikanten. Die Funktionalität des mobil-Mail-Programms spart Smartphone-Nutzern Geld beim Mailabruf.

Da hat Google einen guten Fang gemacht und gleichzeitig den gegenwärtigen Intimfeind Apple um eine schöne iPhone-App erleichtert: Durch den Kauf von Remail http://www.remail.com/blog/posts/157001 verschwindet deren mobiler E-Mail-Client fürs iPhone – er ist ab sofort nicht mehr zu haben.

Das Produkt Remail, das Mails in Sekundenschnelle durchsuchen konnte, wird in Google Mail aufgehen, Remail-Gründer Gabor Cselle kommt zum Suchkrösus zurück. Seinerzeit als Technikpraktikant und künftig als Produktmanager für Google Mail hat Cselle Vieles rund ums E-Mailen vorangebracht. Bevor er Remail gründete, war er Entwicklungsleiter bei Xobni für dessen Social-Networking- und Suchfunktionen (die auch mit Microsoft Outlook zusammen funktionierten).

Remail, bislang für iPhone und iPod Touch zu haben, ist im Grunde ein Mail-Client für Mobilgeräte: er überträgt die Mails einmal aufs Gerät, in dem sich schließlich alle Mails lesen und durchsuchen lassen. Das komprimierte Herunterladen und das lokale Bearbeiten auf dem Telefon spart dem User Megabytes und Onlinekosten.

Wer noch Remail-Kunde ist, darf das Produkt noch nutzen und muss ab Ende März 2010 auf Support verzichten. Es ist damit zu rechnen, das die Funktionen Stück für Stück in Google Mail und dessen künftige Mobilfunktionen einfließen. (Manfred Kohlen)

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