NEC-Ingenieure bohren USB 3.0 auf

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Hat jemand Lust auf 16 Gbit/s Datentransfer? Eine rhetorische Frage, denn wer wird da schon nein sagen, wenn er künftig statt USB 3.0 gleich USB hoch 9 bekommen kann.

Die Maximal-Performance von USB 3.0, ordentliche 4,8 Gbit/s, waren den Japanern offenbar nicht genug. Heute demonstrierte NEC der Welt, dass man aus dem Serial-Bus unglaubliche 16 Gbit/s herausholen kann. Dafür wird nicht etwa der Bus manipuliert, sondern lediglich der Controller-Chip, der den Datenfluss reguliere. Der werde bislang begrenzt durch die Korrekturverfahren, denn bei hohem Output gibt es Signalstörungen. Die werden bislang per Feedback zum Input-Signal ausgemerzt.

Die NEC-Ingenieure haben einen neuen Weg gefunden, indem sie schon bei der Entstehung der Signalwelle gezielt eingreifen und somit Interferenzen minimieren und damit Feedback-Zeit einsparen. Mathematisch und physikalisch sei das ein komplexes Unterfangen gewesen, das man nun nach langer Tüftelei erfolgreich abschließen konnte. Nun bemühe sich NEC um die Sicherung und Standardisierung seiner Spezifikationen, die sowohl USB als auch PCI Express zugute kommen können. (Ralf Müller)