IDC: Vier globale Mobil-Trends

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Das Marktforschungsunternehmen IDC glaubt, dass der Mobilmarkt in den nächsten Jahren verstärkt von neuen Anwendungen und schnellen Internetzugängen abhängig sein wird. Smartphones sind weiterhin der Renner.

850 Milliarden Dollar – das ist in etwa das Volumen des globalen Mobilmarkts, ein Anteil von 57 Prozent am gesamten TK-Markt. Das Mobilsegment ist zurzeit das am schnellsten wachsende Segment und soll 2010 etwa 62 Prozent des Gesamtmarkts ausmachen.
Getrieben wird das Wachstum von mehr als 1,3 Milliarden Nutzern, die bis 2013 den Mobilfunk nutzen.

Grund genug für Marktforscher wie IDC, sich den Markt genauer anzusehen und die IT-Community mit Analysen und Prognosen zu versorgen.

Laut IDC werden vier Trends die Mobilszene in den nächsten Jahren prägen.

• Smartphones gelten nach wie vor als der Motor der Entwicklung, sie machen immerhin 15 Prozent aller verkauften Geräte aus.

• Der Rückgang bei Preisen für Geräte und Mobilfunk-Tarife zwingt die Anbieter, ihre Angebote verstärkt auf den Breitbandausbau und die Entwicklung neuer Anwendungen zu konzentrieren.

• Bei Betriebssystemen drängen immer mehr Konkurrenten auf den Markt. Während in den letzten Jahren einige wenige Hersteller wie Blackberry, Symbian oder Windows Mobile den Ton angegegeben haben, tauchen jetzt immer mehr Mitbewerber wie beispielsweise Googles Android auf.

• Entscheidende Bedeutung gewinnt auch das Thema Breitband. Immer mehr Provider müssen daher schnelle Internetzugänge wie HSPA anbieten.
(mt)

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