Websense vereinheitlicht Security-Management-Oberflächen

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Jeder Eigentümer einer Sicherheits-Software von Websense bekommt künftig die Oberfläche Triton, mit der er alle Sicherheits-Optionen von Antivirus über Threat-Management bis zu Data Loss Protection einheitlich steuern kann – und damit auf alle aktuellen Ergebnisse des Securitylabs des Herstellers Zugriff hat.

Unter dem Namen Triton will Websense »komplette Web-, Daten- und E-Mail-Sicherheit aus einer Hand« bieten, posaunt der Spezialist für Intrusion Prevention stolz in die Welt. Michael Scheffler, Regional Director Central Europe bei Websense, erklärt dazu gegenüber IT im Unternehmen im Gespräch: »Wir haben da drei Jahre Entwicklung reingesteckt, weil die Kunden nicht mehr mit so vielen unterschiedlichen Nutzer-Interfaces arbeiten wollten«. Das koste ja Zeit und Geld! Wie die anderen Sicherheitsunternehmen habe man auch bei Websense viele Techniken hinzugekauft, doch sei man inzwischen der einzige Anbieter, der die Tools alle richtig in ein großes Sicherheits-System integriert habe.

 

So schützt die End Point Security beziehungsweise DLP (Data Loss Prevention) vor Verlust unternehmenskritischer Daten und die Intrusion Prevention vor Malware jeder Art – man habe also Web-, Daten- und E-Mail-Security mit Triton als erster wirklicher Komplettlösung integriert.

 

Die inhaltsbezogene Echtzeit-Analyse sowohl des Web-Datenverkehrs als auch der Risiken dynamischer Web-2.0-Applikationen in einer einheitlichen Plattform sei in den bisherigen Produkten Web Security Gateway, Email-Security und DataSecurity-Suite einheitlich integriert worden. Das vereinfache die gesamte Security-Administration. Egal, ob per lokaler Software, als gehosteter Dienst oder auf welcher Plattform – die Nutzung sei nun immer einheitlich.

Während das Marketing auf die eingetragenen Begriffe »TruContent Intelligence« und »TruHybrid« für die Echtzeitanalyse und -Klassifikation des ein- und ausgehenden Datenverkehrs besteht, will Scheffler nur eines: Die Unternehmenskunden davon überzeugen, sich mit wenig Arbeit vor allerlei schnellen Zero-Day-Exploits, anderen Gefahren aus dem Web und Datenabfluss durch eigene Mitarbeiter zu schützen.

Und das könne die einheitliche Security-Management-Struktur von Triton besonders gut. Ab April ist sie verfügbar. (Manfred Kohlen).

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