Virtual Machines: Microsoft baut die Zukunft auf Hyper-V

CloudIT-ManagementIT-ProjekteSoftwareVirtualisierung

Nicht nur aus einer Laune heraus beschäftige sich der Softwarekonzern mit Vurtualisierung. Man sei gekommen, um zu bleiben ­- und wolle vom Klein- bis zum Großunternehmen jeden an das Thema heranführen.

Microsoft stieg erst relativ spät in das Thema Server-Virtualisation ein, investierte aber in letzter Zeit kräftig in das Thema, um sich im Markt zu etablieren. Dabei soll es nicht bleiben, denn die Konsolidierung von Servern werde eine Schlüsselrolle in den Plänen rund ums Cloud Computing spielen.

Mit der Veröffentlichung von Windows Server 2008 R2 hatte Microsoft Hyper-V-Support in ihre Mainstream-Plattform integriert. Damit wollte man die Abwanderung der hin zu Marktführer VMware bremsen, erzählt Microsofts britischer Virtualisations-Chef Neil Sanderson.

»Generall wurde in spezifischen Projekten virtualisiert, etwa für Test- und Entwicklungszwecke. Aber heute sehen wir ein weiteres Spektrum beim Einsatz der Technologie«, so Sanderson. Daher biete sein Unternehmen nun Live-Migration von Virtual Machines an, arbeite an der Kostensenkung und wolle nun auch kleine Firmen an das Thema heranführen.

Für die größeren Unternehmen habe man extra den System Center Virtual Machine Manager gestartet, um ein Rechenzentrum voller VMs besser im Griff zu haben. Künftig soll Hyper-V den Grundbaustein für den Cloud Computing Service bilden. Für den nahtlosen Wechsel zwischen Mobil- und Bürorechnern steuere man Virtual Desktops an. Weitere Ausführungen des MS-Managers zum Thema finden sich hier