Apple iPad eigentlich nur 219 Dollar wert

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INQ_iPad»Ein revolutionäres Gerät zu einem unglaublichen Preis« wirbt die Apple-Homepage. Tja, die Technik ist alles andere als revolutionär. Aber der Preis, der ist wirklich unglaublich. Unglaublich hoch.

Die Erbsenzähler von iSuppli haben den iPad gerade entzaubert: Die asiatischen Hersteller verbauen im Auftrage Apples Einzelteile, die zusammen 219 Dollar und 35 Cents kosten. Ohne durch hohe Stückzahlen verursachte Rabatte einzurechnen. Das sind umgerechnet im Augenblick rund 161 Euro. Den Rest zahlen wir für das Logo. Und die Software. Marketing und Werbung. Weil es Donnerstag ist. Und Vollmond. Oder einfach, weil Apple es verlangen kann.
Den größten Brocken beim Einkaufspreis macht mit 80 Dollar das Touchscreen aus (der wahrscheinlich von LG Electronics stammt). 17 Dollar koste der von Apple (bzw. P.A. Semi) entworfene und von Samsung gefertigte A4-Prozessor.
Der Speicher beim Grundgerät (16 GByte Flash-Memory) kostet 29,50 Dollar. Bei den teureren Modellen bezahlt Appel für 32 GByte etwa 59 Dollar und für 64 GByte höchstens 118 Dollar. Das UMTS-Modell mit 32 GByte an Bord koste in der Herstellung insgesamt 287 Dollar. Das sind 39 Prozent vom US-Verkaufspreis bzw. nur rund 20 Prozent vom deutschen Marktpreis.

»Die relativ günstigen Tarife beim Materialeinkauf versetzen Apple in die Lage, in Zukunft bei Bedarf die iPad-Preise spürbar senken zu können, falls es mit den geplanten Absatzzahlen nicht so klappt«, merkt iSuppli-Analyst Francis Sideco an. Noch könne niemand abschätzen, ob die sechs geplanten Varianten des Tablets im Markt Fuß fassen werden. Apple-Sprecher Colin Smith lehnte es jedenfalls ab, die iSuppli-Spekulationen zu kommentieren. (Quelle: TheInquirer.de)

L´INQ

Da isser nun: So sieht der iPad von Apple aus