Was Google alles über die Menschen erfährt

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Die Werbespots bei der Superbowl-Übertragung (war sogar live in der ARD zu sehen) genießen Kultstatus. Mit dabei war Webgigant Google. Aufmerksamen Zeitgenossen demonstrierte diese Werbung, dass die Suchmaschine über manche Menschen fast alles erfährt.

Die kurzen Werbeclips von Google sind in ihrer Art ja nicht neu und werden von den meisten Zuschauern durchweg positiv burteilt. Man kann sich diese “Search Stories” auch im Internet reinpfeifen. Zeigen sollen die Clips schlichtweg, welche Möglichkeiten und Spannweite eine Websuche prinzipiell erreichen kann: Die wichtigsten Entscheidungen im Leben können durch eine gezielte Suche unterfüttert und erleichtert werden. Falls jemand das tatsächlich über Jahre hinweg konsequent tun würde – was ja wahrlich nicht so unwahrscheinlich ist – versorgt die Datenkrake Google mit einem ausgefeilten Kundenprofil, das in dieser Detailfülle so wohl weder Bank noch Behörden besitzen. Daten, die einen gewissen Wert besitzen und besser nicht in die falschen Hände geraten sollten.
Daher erinnert die Bürgerrechtsbewegung Electronic Frontier Foundation (EFF) angesichts der Werbeclips davor, dass der Schutz der Privatsphäre sehr wichtig sei. Nutzer sollten Google nicht indirekt über alles informieren. Unbedacht übermitteln manche Menschen der Suchmaschine ihre intimsten Daten, ob Porno-Vorlieben, Job-Status, aktuelle Pläne oder merkwürdige Hobbys.
Bis heute sei nicht bis ins letzte Detail geklärt, wie Google mit den Daten umgeht, von einer Anonymisierung der Suchanfragen ganz zu schweigen, warnt die EFF und richtet den Appell an Google, bitte strengste Datenschutz-Richtlinien umzusetzen. (Quelle: TheInquirer.de)

watch?v=nnsSUqgkDwUVideoclip: “Parisian Love” aus den Google Search Stories