Frische Serie von Power-7-Servern

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IBM schielt auf den 14 Milliarden schweren Unix-Markt mit seinen jüngsten Systemen, die größere Datenbestände in Echtzeit analysieren und verarbeiten können.

Energie-Effizienz und größere Performance zu niedrigeren Anschaffungspreisen waren die Vorgaben an die Entwicklungsabteilung. Die neuen Power-7-Server sollen laut IBM genau das erfüllen, damit die Firmen einen schnelleren Rückfluss ihrer Investitionen (ROI) erleben.

Der Konzern offeriert seinen Kunden zunächst vier Pakete: Der Mid-Range-Server Power 770 enthält bis zu 64 Cores; der Power 755 ist als Cluster-Node gedacht und enthält 32 Cores; der 750 Express Server hat viermal die Prozessor-Kapazität seines Vorgängers (Power 550) und schließlich der Power 780 ist als High-End-Modell ausgelegt, mit TurboCore-Modus für Spitzenbelastungen, der doppelten Performance pro Core wie noch ein Power-6-System und ideal geeignet für besonders anspruchsvolle und rechenlastige Applikationen.

Im Normalbetrieb laufen die Power-7-Server im stromsparenden MaxCore-Modus und benutzen dabei bis zu 8 Cores., wobei jeder Kern vier Threads abarbeiten könne. Also sind 32 Tasks gleichzeitig möglich. Wird mehr Rechenpower benötigt, werden alle vorhandenen Cores aktiviert. Dadurch können sich Firmen entsprechende Kapazitätsreserven aufbauen, ohne dass der Platz im Serverraum oder die Limits bei der Stromversorgung das firmeneigenen Rechenzentrum ausbremsen. »Bei uns bekommen die Kunden eben deutlich mehr Performance pro Watt«, brüstet sich Power-Systems-Manager Robert Reuben.

Weiter besitzen alle neuen Power-7-Server die »Active Memory Expansion«, welche eine dynamische Anpassung der benötigten Speichergrößen erlaube, ganz nach Situation und Bedarf. Zudem unterstütze das System bis zu 1.000 Virtual Servers oder Partitionen. Damit seien die Möglichkeiten des Vorgängers vervierfacht worden. (Ralf Müller)