Blu-ray-Absatz vervierfacht sich

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Im vergangenen Jahr legte der Blu-ray-Absatz in Deutschland um stattliche 274 Prozent zu. Am Gesamtumsatz mit so genannten Bildtonträgern machten die blauen Scheiben damit zwar nur 9 Prozent aus, doch schon für dieses Jahr rechnet man mit einem Umsatzanteil zwischen 20 und 25 Prozent.

Über 112,8 Millionen verkaufte Bildtonträger durfte sich die Branche 2009 nach Zahlen des Bundesverbands Audiovisuelle Medien (BVV) freuen – ein Plus von 9 Prozent gegenüber dem Jahr 2008. Dominiert wird der Markt zwar noch von DVDs, von denen 106,5 Millionen Stück verkauft wurden (plus 5 Prozent), doch die Zukunft gehört der Blu-ray Disc. Von denen konnte man im vergangenen Jahr immerhin schon 6,2 Millionen absetzen, nachdem es 2008 noch 1,7 Millionen waren – ein Wachstum von 274 Prozent.

Der Umsatz mit Bildtonträgern stieg um 7 Prozent auf 1,378 Milliarden Euro. Dazu steuern Blu-rays zwar nur 119 Millionen Euro bei, das sind 9 Prozent, doch BVV-Sprecher Oliver Trettin prognostiziert schon für dieses Jahr einen Umsatzanteil von 20 bis 25 Prozent – vor allem weil die Zahl der Abspielgeräte zunimmt und die Preise für die Discs sinken. Schon 2009 fiel der Durchschnittspreis einer Blu-ray um 24 Prozent auf 19,18 Euro.

Der durchschnittliche Preis einer DVD sank 2009 laut BVV um 4 Prozent auf 11,82 Euro. DVDs machen mit 1258 Millionen Euro auch noch den größten Teil des Branchenumsatzes aus. Rund 1 Millionen Euro wurden durch Abverkäufe von VHS und HD DVD erzielt. (Daniel Dubsky)