Ricoh setzt beim Firmendruck auf Sicherheit

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Eine ausgefeilte Zugangskontrolle, geringerer Energieverbrauch und ein Papierspar-Feature sollen dafür sorgen, dass sich die neuen Büro-Drucker von Ricoh schneller bezahlt machen.

Der Druckerhersteller will mit seiner Security-Lösung den Unternehmen helfen, sowohl die Nutzung der Drucker zu kontrollieren als auch den Zugriff auf sensible Dokumenten und deren Ausdruck zu beschränken beziehungsweise bei Bedarf zu verhindern. Herzstück der Lösung ist das CAP-System (Card Authentication Package), welches jeden Nutzer registriert und nur jene Mitarbeiter vertrauliche Daten scannen, kopieren, faxen oder drucken lässt, die dafür die nötige Authorisierung besitzen.

Da CAP als Hardwarekarte ins Drucksystem eingesetzt wird, sei es nicht einfach auszutricksen. Außerdem könne die Firma in der Sicherheitssoftware (Flex Secure Print Suite) die eigenen Regeln und Vorschriften (Compliances) berücksichtigen.

Wem das als Vorsorge nicht ausreicht, für den hat Ricoh noch das »Enhanced Locked Print NX« im Angebot. Dieses Kartensystem hält die Dokumentdaten für den jeweiligen Drucker so lange zurück, bis eine authorisierte Person sie von Hand freigibt. Dadurch werde gewährleistet, dass bei frei zugänglichen Abteilungsmaschinen keine vertraulichen Dokumente unbeobachtet für einige Zeit im Ausgabeschacht herumliegen.

»Unserer Erfahrung nach werden je nach Betrieb zwischen 20 und 40 Prozent der Ausdrucke nicht direkt oder gar nicht vom Gerät abgeholt. Dadurch ergibt sich ein Sicherheitsloch – und eine Verschwendung von Ressourcen wie Energie oder Papier«, preist Produktmanager Neil O’ Donoghue die Lösung an, die als Option zu allen aktuell verfügbaren Business-Modellen zu haben sei. (Ralf Müller)