Apple-Bann für das Wort Android im AppStore

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INQ_GoogleAndroidWäre der Konzern eine Person, würde man sie als Control-Freak charakterisieren. Im Falle des AppStore gab es schon einige Verhaltensauffälligkeiten.

Es haben sich schon Websites gebildet, um Apples Verhalten und die Begründungen beim Ablehnen und Zulassen von Apps zu veräppeln. Nun gibt es frisches Futter aus Cupertino, über das sich die Webgemeinde lustig machen kann. Wir auch. Und zwar erinnert die Paranoia des Konzerns an die Anti-Kommunismus-Ära von McCarthy: Das böse böse A-Wort “Android” landete bei Apple auf der Schwarzen Liste. Taucht der Begriff in einer neuen App auf, dann wird sie es nicht mehr in den AppStore schaffen. Sie könnte ja die ganzen anderen reinen Apps anstecken. Oder so.
Die Entscheidung knüpft an das Highlight des vorigen Jahres an, als Apple vorsätzlich die Google Voice App gebannt hatte, was sogar die US-Behörde FCC auf den Plan rief. Dann wurde die Google Latitude App in die Wüste geschickt. Jetzt gerade hat es die “Flash of Genius App” von Tim Novikoff erwischt. In der begleitenden Beschreibung hatte er seinen Erfolg bei der Google Android Developer Challenge erwähnt. Das reicht nun schon, um disqualifiziert zu werden.
Fazit: Apple hat eine Google-Phobie und den Webkonzern zum Klassenfeind deklariert. Wer auch immer nun behauptet, jemals Google benutzt, gesehen oder dran vorbei gefahren zu sein, läuft Gefahr, von Apples Bannstrahl getroffen zu werden. Organisationen, die sich so verhalten, gingen eigentlich alle unter. Außer jene in Rom. Die darf sogar straffrei Kinder quälen. Hmm, Moment mal, das iPhone wird oft als Jesusphone bezeichnet, viele verehren Steve Jobs wie einen Gott. Gibt es da einen Zusammenhang? Anyway. Good Night & good Luck! (Quelle: TheInquirer.de)