Windows Azure in 21 Ländern gestartet

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Seit Anfang Februar ist Microsofts Cloud Computing-Dienst als kommerzielles Angebot erhältlich. Kunden können aus mehreren Bezahlmodellen auswählen.

In 21 Ländern weltweit will Microsoft seinen Cloud Computing-Dienst Windows Azure vermarkten. Auch Deutschland ist dabei. Bis dahin konnten Anwender den Dienst kostenlos ausprobieren. Für Kunden bietet Microsoft verschiedene Bezahlmodelle, darunter Volumenlizenzen, Abonnement und ein »pay-as-you-go«-Modell.

Freier Zugang für US-Forscher
Freien Zugang zur Microsoft-Cloud bekommen allerdings die US-amerikanischen Wissenschaftler der National Science Foundation (NSF). Die dürfen für die nächsten drei Jahre auf die Windows-Azure-Plattform und deren Entwickler-Tools zugreifen.

Die Wissenschaftler könnten die enorme Rechenkapazität in der Microsoft-Cloud möglicherweise für Projekte in Genforschung oder andere medizinische Forschungsbereiche nutzen.

Microsoft hofft möglicherweise, die Kooperation mit Wissenschaftlern könnte helfen, das Image von Cloud Computing im Allgemeinen und Windows Azure im Besonderen zu verbessern und dessen Verbreitung zu fördern.

Microsofts Cloud-Computing-Plattform besteht aus den Komponenten Windows Azure, der cloud-basierten Datenbank SQL Azure sowie AppFrabric einem Modul, das unter anderem den sicheren Zugang zur Cloud gewähren soll.

Der Cloud-Computing-Markt weltweit wird auf 150 Milliarden Dollar geschätzt. Microsoft hat auf diesem Markt starke Konkurrenz von Anbietern wie Google, Amazon oder auch IBM zu erwarten.
(mt)

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